Graffiti

Ärgernis - Straftat - Kunst?

Graffiti an fremden Wänden oder Eisenbahnwaggons sind illegal, keine Frage. Über die Kosten, die durch die Entfernung der unerwünschten Lackschicht entstehen, ist schon viel geschrieben worden. Auch über die „braven Sprayer“, die sich auf legalen Flächen künstlerisch betätigen. Aber stimmt dieses schwarz-weiß gezeichnete Bild von den bunten Graffiti und ihren Urhebern überhaupt? Und vor allem: Ist das, was aus der Spraydose kommt, Kunst?

Sonntag Vormittag. Ein Pärchen schlendert den Donaukanal entlang. „Net schlecht“, meint der Mann anerkennend mit einem Blick auf eine der „legalen“ Wände. Die Frau nickt. „Da dürfen's das“, erklärt sie. - Szenenwechsel: Ein paar Wochen später, ein paar Häuserblöcke weiter in der Rossau. Ein frisches Tag an einer Hauswand, ein paar Meter weiter noch eines. Eine Frau mit Einkaufstasche schüttelt den Kopf. „Furchtbar, die Schmierereien“, murmelt sie im Vorbeigehen.
Ob künstlerisch wertvolle Pieces oder eilig hingesprühte Tags, ob legal auf von der Gemeinde Wien zur Verfügung gestellten Wänden oder illegal auf Hausmauern - Mag. Norbert Siegl macht sich auf die Suche nach ihnen, fotografiert, kategorisiert und archiviert sie. Der Psychologe ist über die Grenzen Österreichs hinaus bekannter Graffiti-Forscher. Er kennt die Writer und ihre Werke ebenso wie die Reaktionen auf die meist ungebetene „Verzierung“ von privatem und öffentlichem Eigentum. Das von ihm gegründete „Institut für Graffiti-Forschung“ (ifg) hat eine maßgebliche Rolle dabei gespielt, dass die Konflikte um die Sprayer, wie sie von Außenstehenden bezeichnet werden, in Österreich nie so eskaliert sind wie beispielsweise in Deutschland.

Graffiti-Kongress

Mag. Siegl setzt dabei auf Information. Seine Web-Site www.graffitieuropa.org bietet dem interessierten Besucher neben Begriffsdefinitionen, Geschichte, Rechtlichem und umfassenden Hintergrundinformationen mehr als 40.000 Fotos, um sich selbst ein Bild von der Vielfalt der Graffiti-Kultur machen zu können. Die beiden vom ifg veranstalteten internationalen Graffiti-Kongresse 1997 und 2006 schufen Möglichkeiten der Begegnung mit Vertretern der alternativen Street-Art-Kultur - unterstützt vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie der Stadt Wien.
Manchmal lädt Mag. Siegl auch zu einer Stadtführung der etwas anderen Art ein. Gleich zu Beginn erklärt er, was, wissenschaftlich und völlig wertneutral betrachtet, unter „Graffiti“ zu verstehen ist: visuell wahrnehmbare Elemente, die ungefragt und meist anonym auf fremden oder in öffentlicher Verwaltung befindlichen Oberflächen angebracht werden. Unter diesen Überbegriff fallen also auch mit Stiften gekritzelte Worte und Zeichen, Schablonen- und Kratzgraffiti, sowohl Namenskürzel als auch politische Parolen oder sexuell orientierte Botschaften.
Wenn in der Öffentlichkeit von Graffiti die Rede ist, sind allerdings in der Regel die gesprayten Bilder und Schriftzüge der Writer, wie sie sich selbst nennen, gemeint. Die meist jugendlichen Aktivisten der Writer-Community sind Urheber der großformatigen Pieces ebenso wie der zum Ärgernis vieler Hausbesitzer und -bewohner an unzählige Fassaden gesprühten Tags. An der Frage, ob die Werke der Writer unter Kunst fallen oder einfach nur - häufig illegale - „Schmierereien“ sind, scheiden sich die Geister.

Auch Kunst

Für Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl sind Graffiti (auch) Kunst. Auf der Web-Site des Projekts „Wiener Wand“, in dessen Rahmen legale Flächen zum Besprayen zur Verfügung gestellt werden, erklärt er: „Graffiti ist Kunst, Graffiti ist aber auch Kritik und Rebellion und setzt sich wie jede Kunst in manchmal unbequemer Weise mit der gesellschaftlichen Situation auseinander. ... In vielen Städten wird Graffiti als ein rein krimineller Akt gesehen, dem nur durch rigorose Verbote zu begegnen ist. Wir sind davon überzeugt, dass Toleranz und eine von allen Seiten getragene Diskussion der bessere Weg sind.“
Tatsache ist, dass sich der Großteil der „künstlerisch wertvollen“ Graffiti auf legalen Flächen findet. Wer ohne Erlaubnis fremde Wände ver(un)ziert, tut dies unter Zeitdruck und meist in der Nacht, also unter denkbar ungünstigen Verhältnissen. Wenn sich eine Crew einen Eisenbahnwaggon zum Bombing vornimmt, ist die Sache in rund zehn Minuten erledigt. Zeit für genaue, detailreiche Ausführung bleibt da kaum.

Fame

Daraus zu folgern, dass illegal agierende Writer nur minderwertige Bilder produzieren können, während sich die wahren Künstler im legalen Bereich bewegen, wäre allerdings ein Fehlschluss. Fame, also die angestrebte Anerkennung und Berühmtheit in der Szene, erlangt man durch Qualität und Quantität - und durch riskante Sprayaktionen. Kein Wunder, dass ein hoher Prozentsatz der Writer sowohl ungebeten anderer Leute Eigentum mit einer Lackschicht überzieht als auch die von der öffentlichen Hand angebotenen Flächen nützt.
Während es bei an Mauern geschriebenen politischen Parolen oder Klo-Graffiti praktisch ausschließlich um den Inhalt geht, spielt bei den Graffiti der Writer die Form, das Design die zentrale Rolle. Das häufigste Motiv der oft mehrere Meter breiten Bilder ist der Style, ein graphisch gestalteter Schriftzug als „Logo“ des Writers bzw. der Crew. Eher selten wird das Werk mit einer Message versehen - etwa ganz romantisch „Ich liebe Dich“, als Nachruf auf ein verstorbenes Mitglied der Community „RIP“ (Rest in Peace) oder als Glückwunsch „Happy Birthday“. Politische oder soziale Kommentare wie „Fast legal und doch verboten“ sind die Ausnahme.

Masterpieces

Der Ehrgeiz der Writer richtet sich weniger darauf, möglichst pointierte oder originelle Botschaften zu verbreiten, als auf die Schaffung eines Masterpieces. Writer sind keine „Leistungsverweigerer“, sondern Menschen, die ihre Anstrengungen auf einen bestimmten - allerdings gesellschaftlich wenig anerkannten - Bereich fokussieren. Wie im abgelehnten Establishment geht es darum, besser zu sein als andere, als Meister seines Fachs anerkannt zu werden.
Um ein Masterpiece zu schaffen, ist viel Übung und Vorarbeit nötig. Davon zeugt das Blackbook, das Skizzenbuch des Writers, mit zahlreichen Entwürfen und häufig auch Variationen des gleichen Motivs. Hinter einem an eine Mauer gesprayten Bild steckt oft ebenso viel Arbeit wie hinter einem Gemälde auf Leinwand, das man in einer Galerie bewundern kann. Das fertige Werk ist - egal, ob legal oder illegal - meist nur kurze Zeit zu bewundern, weil es entweder übersprayt oder im Auftrag des Eigentümers von der Fläche entfernt wird. Um der raschen Vergänglichkeit ein Schnippchen zu schlagen, wird das Bild oft fotografiert und das Foto auf eine einschlägige Web-Site gestellt.

Ausstellungen in Galerien

Natürlich regt sich da auch der Wunsch, das Original zu erhalten und einem breiteren Publikum zugänglich zu machen - etwa im Rahmen einer Ausstellung. Diesen Wunsch haben sich einige Wiener Writer bereits erfüllt - etwa KERAMIK, dessen Zyklus „The World“ bis Ende Oktober in der „Galerie und Edition Artbits“ zu sehen war. Die „Street-Art-Collagen“ des Absolventen der Wiener Akademie der bildenden Künste werden zum für die alternative Kunstszene stolzen Preis von 130 Euro angeboten.
Ein Einzelfall? Sicher kann der knapp 30-jährige KERAMIK nicht als typisch für die von Jugendlichen dominierte Writer-Community angesehen werden. Aber das vor allem von Boulevardblättern kolportierte Image des pubertierenden ungebildeten Vandalen geht an der Realität vorbei. „Die Graffiti-Bewegung ist die Subkultur mit dem höchstem Akademikeranteil. Einige ältere Writer sind Studenten oder Absolventen der Akademie der bildenden Künste bzw. der Akademie für Angewandte Kunst“, widerlegt Mag. Siegl ein verbreitetes Vorurteil.

Malen gehen

Die Writer, die sich in- und außerhalb der Szene als Künstler einen Namen gemacht haben, fungieren als Vorbild für viele Junge. Auch wenn internationale Berühmtheit zu erlangen - wie der Graffiti-Künstler Keith Haring - unerreichbar scheint, hoffen einige, zumindest vom Verkauf der eigenen gesprayten Bilder leben zu können. Erste Schritte in diese Richtung ermöglicht die Auftragsvermittlung des ifg, die Graffiti-Künstler und Leute, die z. B. ihr Geschäftslokal oder die eigene Wohnung mit einem gesprayten Bild schmücken wollen, zusammenführt. Als Richtlinie gilt ein Quadratmeterpreis von 70 Euro.
Wem diese Summe hoch vorkommt, der ist nicht mit den Materialkosten vertraut. Zwei, drei Dosen Autolack reichen schon lange nicht mehr aus, um die ästhetischen Ansprüche eines Writers zufrieden zu stellen. Fachgeschäfte für Künstlerbedarf bieten ein breites Sortiment qualitativ hochwertiger Sprühfarben an, die in unzähligen Schattierungen von „Signalweiß“ über „Schockblaupastell“ bis „Schwarzgraudunkel“ zu haben sind. Bei einem Preis von rund 10 Euro pro Dose und einem geschätzten Verbrauch von zwei Dosen pro Quadratmeter sind beträchtliche Investitionen nötig, wenn man öfter „malen geht“, wie man in Wien sagt.
Um nicht als Toy, als unerfahrener bzw. schlechter Writer zu gelten, ist viel Praxis erforderlich - denn die Konkurrenz ist hart. Bilder von jemandem, der in der Community wenig Ansehen hat, werden sehr rasch gecrossed, also übersprayt; die Kunstwerke von anerkannten Szene-Größen dagegen bleiben oft monatelang unangetastet. Wer besonders viel Fame hat, darf seine Pieces als King mit einer Krone versehen, ohne gleich dazugesprayte hämische Bemerkungen zu ernten. Die wahren Meister ihres Fachs haben das nicht nötig - sie kreieren ihre eigenen Stile, die oft von anderen kopiert werden.

Eine Frage des Stils

Wie in anderen Kunstrichtungen gibt es auch bei Graffiti unterschiedliche Stile, die Insider genau unterscheiden können: etwa den aus Deutschland stammenden, mit Silberlack ausgeführten „Silver Style“, oder den „Bubble Style“, bei dem die Buchstaben wie aufgeblasen wirken. Einen räumlichen Effekt erzielen Könner mit dem „3-D-Style“. Manchmal wird ein Style mit Charakters, d. h. figurativen Elementen, kombiniert.
Wer genau wissen möchte, wie Graffiti der unterschiedlichen Stile aussehen und wie sie gemacht werden, kann sich mittlerweile auf von verschiedenen Einrichtungen angebotenen Graffiti-Workshops darüber informieren. Eine junge Writerin, die einen Workshop an einer Wiener Volkshochschule vorbereitet, betrachtet die Werke anderer durchaus mit kritischen Augen. „Da ist die Farbe herunter geronnen. Das heißt 'Träne' oder 'Nase' und passiert meistens Anfängern“, erklärt sie und zeigt auf einen getrockneten Farbtropfen, der einem „Laien“ gar nicht auffallen würde. Dafür löst ein von ihr bewunderter „Wild Style“ mit wild ineinander verschlungenen Buchstaben bei Außenstehenden wahrscheinlich hauptsächlich Verwirrung aus.
Am wenigsten Verständnis bringen nicht der Writer-Community Angehörende für die massenhaft auf Hauswände gesprayten Tags auf. Einerseits, weil fremdes Eigentum beschädigt und der Gesamteindruck eines Gebäudes - das ja auch im weiteren Sinn „Kunst“ ist - gestört wird. Andererseits fällt es schwer, in den kaum entzifferbaren Signaturen einen ästhetischen Aspekt zu erkennen. Also nicht nur Sachbeschädigung, sondern auch noch hässlich.
Es klingt daher verwunderlich, dass auch diese Pseudonyme einzelner Writer oder ganzer Crews, die man genauso als „Unterschrift“ auf gesprayten Bildern findet, das Endprodukt eines „Design-Prozesses“ sind. Wie ein japanischer Kalligraph, der ein „Schrift-Bild“ viele Hunderte Male übt, bis er es mit ein paar raschen Pinselstrichen gekonnt aufs Papier bringt, feilen die Writer an ihrem Tag herum, um es dann schnell reproduzieren zu können - denn auch die weiträumige Verbreitung des eigenen unverwechselbaren „Markenzeichens“ bringt Fame.

Züge machen

Während man Tags in Großstädten wie Wien praktisch überall findet, sind für großflächige Bilder bestimmte Plätze bzw. Objekte prädestiniert: solche, an denen möglichst viele Leute die gesprayten Werke zu sehen bekommen. Das sind unter anderem Verkehrsknotenpunkte, Wände entlang von Bahngleisen - und Züge.
ÖBB und Wiener Linien, die für Veränderungen ihres eigenen Corporate Designs und den mit seiner Wiederherstellung verbundenen Kosten verständlicherweise wenig übrig haben, schützen ihr Eigentum mit Sicherheitspersonal und Überwachungsanlagen. Das schreckt etliche Writer ab, steigert aber das Prestige derer, denen es trotzdem gelingt, die geschützten Objekte zu bomben. „Es gibt einen harten Kern, der 'Züge macht', die fühlen sich als Elite und haben wenig Interesse an legalem Sprayen“, charakterisiert Mag. Siegl diese hauptsächlich aus jüngeren Writern bestehende Gruppe.
Das „Einstiegsalter“ in die Writer-Szene ist kontinuierlich gesunken; schon 12-, 13-Jährige versuchen sich als Graffiti-Künstler. Oft geschieht das ganz legal, etwa durch die Beschäftigung mit dem bei Jugendlichen beliebten Thema „Graffiti“ in der Schule. Das ifg erhält immer wieder Anfragen von Lehrern, die Informationen benötigen, um sie ihren Schülern weiterzugeben.
Während die ganz Jungen sich eher an zum Besprayen freigegebene Wände halten, suchen die etwas älteren oft den Thrill der Illegalität. „Jung, männlich, risikobereit“ beschreibt Mag. Siegl den „typischen“ Writer. Körperliche Fitness ist Voraussetzung: Man muss schnell sein, um sich nicht erwischen zu lassen. Manche Writer erklimmen Baugerüste, um in schwindelnder Höhe Graffiti anzubringen, andere lassen sich z. B. von einem Brückengeländer abseilen und verrichten ihre „Arbeit“ im Sitzgurt hängend. - Kein Wunder, dass Psychologen bei einem Teil der Writer ähnliche Anreize festgestellt haben wie bei Extremsportlern.

Wenige weibliche Writer

Der Reiz der Gefahr scheint mit zunehmendem Alter nachzulassen - jedenfalls schneller als die Motivation, sich mittels Spraydose künstlerisch zu betätigen. Doch das ist nicht der einzige Unterschied zwischen den Writer-Generationen. Die Pieces von Vertretern der „Alten Schule“, also so genannten Old Schoolern, sind vom formalen Aufbau vergleichsweise streng. Typisch dafür ist ein großer, zentraler Style, die Characters sind oft im Profil abgebildete Figuren mit charakteristischer Handhaltung oder Spraydose in der Hand und Schirmkappe auf dem Kopf. Wer er schafft, die Buchstaben des Styles zu entziffern, wird feststellen, dass SAND ein Wiener Vertreter dieser Schule ist. Bei den „New Stylern“ tut sich der Laie meist schwer, überhaupt noch Buchstaben zu erkennen. Unter den derzeit - sowohl legal als auch illegal - weit verbreiteten „Free Style“ fallen unzählige individuelle Stile meist jüngerer Writer.
Einen sehr individuellen Stil hat auch JAYE, eine der wenigen Frauen in der Szene, entwickelt. Auf den ersten Blick wirken ihre oft spärlich bekleideten Frauengestalten sexistisch - schaut man aber genauer hin, merkt man, dass hier tradierte Frauenbilder karikiert werden. Mag. Siegl schätzt den Anteil der weiblichen Writer auf rund drei Prozent, wobei sich die meisten von ihnen bevorzugt auf zum Besprayen freigegebenen Flächen verewigen.

Eroberung des öffentlichen Raums

Auch wenn Wien vergleichsweise viele legale Wände zur Verfügung stellt - ausreichend sind sie nach Ansicht der Writer-Community nicht. Aus Platzmangel werden die Pieces anderer manchmal schon nach ein paar Tagen übersprayt, manchmal mit dem entschuldigenden Vermerk „sorry for crossing“. Was liegt dann näher, als die - ohnehin schon mit ein paar Tags verzierte - angrenzende Wand zu benutzen, oder den Brückenpfeiler daneben, der „eh nur Beton“ ist? Die Grenzen zwischen Erlaubtem und Verbotenem verschwimmen hier oft.
Natürlich gibt es auch diejenigen, die nicht nur aus Mangel an legalen Flächen oder wegen des Nervenkitzels illegal sprayen, sondern darin auch einen Protest gegen das System sehen. „Wo ist bei einem kaum lesbaren Style, bei einer an Comics erinnernden Figur die Protesthaltung?“ fragt man da als Außenstehender. „Die Straßen sind voll mit Plakaten, da wird auch keiner gefragt, ob einem die gefallen“, erklärt ein Writer. Der öffentliche Raum werde von der Werbung der Konzerne beherrscht, lautet die Argumentation, und mit Graffiti könne man ihn zurückerobern.
Das Resultat dieses Eroberungsfeldzugs: Werbung und Graffiti - was „künstlerisch wertvoller“ ist, bleibt dem Betrachter überlassen. Dass Graffiti zumindest bei gewissen Zielgruppen besser ankommen, lässt ein Blick auf manche Plakate vermuten: Vor allem bei Produkten mit „jugendlichem“ Image greifen die Designer gern auf wie gesprayt wirkende Stilelemente aus dem Graffiti-Genre zurück. Und im Gegensatz zu den „echten“ Graffiti darf die kommerzialisierte Kunst auch bei Nichtgefallen nicht mit etwas Ansprechenderem übermalt werden.
Rosemarie Stöckl-Pexa